Berlin - Elizabeth Taylor mit grünem Papagei im blauen Wasser eines Hollywood-Pools. Starfotograf Helmut Newton (1920-2004) hat mit dem Porträt der nicht weniger bekannten Schauspielerin Taylor (1932-2011) beim Shooting für das Magazin „Vanity Fair“ in den 80er Jahren eine seiner fotografischen Ikonen geschaffen. Die Aufnahme ist Teil der Ausstellung „Hollywood“, die von diesem Freitag an bis zum 20. November im Berliner Museum für Fotografie gezeigt wird.

Newton, dessen fotografischer Nachlass in seiner Geburtsstadt Berlin verwaltet wird, hat in dieser Zeit für verschiedene Magazine zahlreiche prominente Schauspielerinnen und Schauspieler, bekannte Regie-Gesichter oder gefeierte Musikerinnen und Musiker porträtiert. Seine fotografischen Inszenierungen waren dabei häufig an Szenen aus Filmen angelehnt. So wirken manche der Aufnahmen wie Foto-Stills aus berühmten Hollywood-Streifen.

Die Arbeiten Newtons sind Bezugspunkt der Ausstellung. Daneben werden rund um das Thema Hollywood auch Fotografien von Eve Arnold, Anton Corbijn, Philip-Lorca diCorcia, Michael Dressel, George Hoyningen-Huene, Jens Liebchen, Ruth Harriet Louise, Inge Morath, Steve Schapiro, Julius Shulman, Alice Springs und Larry Sultan gezeigt. Von Annie Leibovitz und Ed Ruscha sind Publikationen zu sehen.