BerlinEine Studie des Senckenberg-Forschungszentrums für Biodiversität und Klima in Frankfurt am Main hat eine Korrelation zwischen der Lebenszufriedenheit des Menschen und dem Artenreichtum der Vogelwelt an seinem Wohnort festgestellt. Man muss kein Hobby-Ornithologe sein, um diesen Befund nachvollziehen zu können. Je mehr es flötet, piept und singt, desto weniger ist man allein auf der Welt. Und je besser es auch andere an diesem Ort aushalten, desto lebenswerter ist er für einen selbst. Bergleute haben diesen Zusammenhang praktisch angewendet, indem sie Kanarienvögel mit in den Stollen nahmen. Hörten diese plötzlich auf zu singen, war das ein Zeichen für schlechtes Wetter und Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid.

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