Wenn man ihm freigestellt hätte, zu sein, wer er wolle, dann wäre er am liebsten ein kleiner ostjüdischer Junge gewesen. So schrieb Franz Kafka in einem Brief an Milena Jesenská. In Moacyr Scliars Werk „Kafkas Leoparden“, dem vielleicht herzerwärmendsten Büchlein dieses Herbstes, nimmt sich der brasilianisch-jüdische Autor dieses Wunsches an. Allerdings so, wie es für Scliar (1937-2011) typisch ist: auf ironische, ziemlich schräge und zugleich melancholische Weise.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.