Walter Benjamin auf einem Passbild aus dem Jahr 1928
Foto Anonym

Berlin - Walter Benjamins Berlin-Erinnerungen schildern eine Stadt eher als Versprechen, denn als Gegebenheit. Sich in ihr zu bewegen, bedeutet, sich in ihr zu verirren. Nur so hat sein Schreiben eine Chance, an ihrer Wirklichkeit nicht vorbeizusehen. Liest man seine „Berliner Kindheit um Neunzehnhundert“, gewinnt man den Eindruck, in ein Schreiblabor geraten zu sein. So abgeschlossen einzelne Texte des Manuskripts auch sein mögen, so stark kommunizieren die Texte untereinander. Man meint, sie tuscheln und wispern zu hören. Das Ganze brodelt noch und fügt sich nicht in eine endgültige Form.

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