Ausschnitt eines Berliner Stadtplans von vor 100 Jahren.
Foto: Wikipedia CC-by 4.0

Berlin - Die Mental Map dieser Stadt dürfte sich für die meisten Berliner gerade neu zeichnen, die gefühlte Geografie der Stadt ist in Bewegung. Auf der ersten psychogeografischen Karte, Guy Debords „Psychogeografischer Stadtführer von Paris“ (1957), setzt der Theoretiker der Situationistischen Bewegung scheinbar willkürlich Schnipsel eines Stadtplans zusammen und verbindet sie mit Pfeilen: Die Stadt, in der Wahrnehmung einer U-Bahn-Reisenden, in Ausschnitten. Punkte, Straßen, die Bedeutung haben, Arbeitsstelle, Kneipe oder Wohnung und ihre direkte Umgebung – Zonen, die passiert werden, ohne Spuren im Bewusstsein zu hinterlassen, vielleicht sogar unterirdische Transitlinien ohne Bezug zur Lebenswelt oben.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.