Berlin - Es gibt, oft wird es vergessen, im heutigen Berlin auch ein echtes preußisches Königsschloss: Das Charlottenburger Schloss nämlich. Mit etwa 300.000 Besuchen jährlich eine der hiesigen Hauptattraktionen. Aber es gibt nicht einmal anständige Toiletten, die Garderoben sind zu eng und so weiter. Also sollen Räume im Ostflügel des Altbaus als Empfangszentrum für den Besuch im Schloss umgebaut und neben dem Westflügel, der Orangerie und dem Parkeingang ein Besuchszentrum ganz neu errichtet werden. Darin unterzubringen sind der zentrale Ticketverkauf – braucht man den in Zukunft überhaupt noch? –, ein Museumsshop, Klassenräume, Toiletten selbstverständlich und ein Café.

Gestern wurde das Ergebnis des Wettbewerbs vorgestellt, das Stuttgarter Büro Bez & Kock hat gewonnen mit einem Entwurf, der zunächst wie eine leichte, zweigeschossige Halle aussieht, getragen von schlanken Stahltützen mit tütenartigen Kapitellen. Die Innenwände sollen aus Lehm gebaut werden, was der CO2-Bilanz und dem Raumklima zugute kommt. An den Enden des vor allem für das Café gedachten Obergeschosses rahmen die Stahlstützen zwei Terrassen, wie bei einer Pergola.

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