Der russische Physiker, Dissident und Friedensnobelpreisträger Andrej Sacharow 1979 in seiner Wohnung in Moskau. 
Foto:  Jean-Claude Deutsch/Getty Images

Berlin - Zwei statistische Angaben: Mehr als die Hälfte aller Staaten der Welt wird nicht demokratisch, sondern von Autokraten oder Populisten regiert, und knapp vierzig Prozent der Befragten in den neuen Bundesländern halten die parlamentarische Demokratie nicht für die beste Regierungsform. Wie kommt das? Handelt es sich um modische Ostalgie, die den Obrigkeitsstaat zur Idylle verklärt, weil es sich in seinen Nischen gut leben ließ? War die DDR eine kommode Diktatur, wie Günter Grass meinte? Sind die Nachgeborenen denkfaul und sehnen sich zurück nach dem Großen Bruder, der jedem vorschrieb, was er oder sie denken und sagen durfte, während die Demokratie den Bürgern schwierige Entscheidungen abverlangt?

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