Vielleicht gehören auch Sie zu den Leuten, die während eines erzwungenen Aufenthalts in einem von Deutschlands lieblichen Bahnhöfen Zuflucht in der Bahnhofsbuchhandlung suchen. Man wendet sich dann üblicherweise den Regalen mit Unterhaltungs- oder Spannungsliteratur zu, aber ich habe hier eine Alternative: Suchen Sie nächstes Mal doch zwischen den Rubriken Motorsport und Stricken. Da findet sich ein eigenes Zeitschriftengenre, von dessen Existenz Sie bisher vielleicht gar nichts wussten: Jagdmagazine. Sie werden erstaunt sein, für wie viele unterschiedliche Magazine dieser Markt groß genug ist, aber für noch mehr Erkenntnisgewinn und hilfreiche Praxistipps überwinden Sie bitte erst mal Ihre zimperliche Abneigung gegen Fotos von blutenden Tieren.

Auf der aktuellen Deutschen Jagdzeitung zum Beispiel hat sich ein ansonsten kerngesund wirkender junger Mann ein großes Wildschwein über die Schultern gelegt, dem die blutige Zunge aus dem Maul hängt. Während sich jeder andere vor so einem Fototermin ein bisschen sauber machen würde, hat sich dieser Herr anscheinend noch eine Extraportion Blut über den Handrücken geschmiert, und er grinst fröhlich.

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