Das Modell des Siegerentwurfs des Basler Architekturbüros Herzog und de Meuron für das Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum wird auf einem Pressetermin im Staatlichen Institut für Musikforschung vorgestellt.
Foto: Jens Kalaene/dpa

Berlin - Wenn das Geld erst mal da ist, soll die Kritik schweigen. Das war der Grundton einer Veranstaltung im Foyer des Kammermusiksaals am Montagabend, in dem der Planungsstand des Projekts Museum der Moderne vorgestellt wurde. Um auch gar keinen Streit aufkommen zu lassen, saßen auf dem Podium nur solche Diskutanten, die dem Projekt von Herzog und de Meuron freundlich gegenüberstehen. Zwar seien, behauptete die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, auch „die Kritiker“ des Projekts angefragt worden. Aber die hätten abgesagt. Jedenfalls konnten sie sich nicht gegen die reichlich pauschalen Vorwürfe von Karich, vom Architekten Jacques Herzog, vom Direktor der Nationalgalerie Udo Kittelmann und oder dem Museumskurator Wulf Herzogenrath wehren, total inkompetent zu sein, falsche Zahlen zu verwenden, sich nicht mit dem Projekt beschäftigt zu haben. Es ging schlichtweg darum, die außerhalb des Saals sehr breite Opposition still zu machen.

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