Lorenz Huber gibt auf seinem Dach ein Konzert für die Nachbarn am Helmholtzplatz.<br><br>
Lorenz Huber gibt auf seinem Dach ein Konzert für die Nachbarn am Helmholtzplatz.

Foto: David Heerde

Berlin - Musiker spielen in Zeiten geschlossener Bühnen und Konzertsäle ohne alles – ohne Publikum, ohne Applaus, ohne Gage. Sie steigen aufs Dach oder auf ihren Tisch, aber sie legen los und machen Musik. Damit nicht alles gänzlich ungehört verrauscht, stellen viele ihre Wohnzimmer- oder Hofkonzerte ins Netz. Es kursieren schon Hitlisten mit täglichen Streaming-Programmen. Keiner verdient, doch einer kassiert – die Gema. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, ein hochkomplexes Gebilde, vertritt die Rechte von Komponisten. Oder ist es doch wieder nur ein fieses Gerücht, dass Gema-Abgaben auch in Zeiten anfallen, in denen sonst niemand einen Cent verdient mit Konzerten?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.