Wir sollen sie mit einem Apriltag vergleichen, erklärte Albertine Sarges neulich einem Fanzine, so launisch seien ihre Songs. Für das Cover ihres Debütalbums hat sie diese Selbsteinschätzung nun ins Tierreich verschoben: Sie hat sich zwei schuppige Chamäleonglubscher als Strap-on vor die Augen geklemmt – das Reptil als April der Fauna.

Tatsächlich ändert sie auf „The Sticky Fingers“ – so auch der Name ihrer Band, ohne nur die geringste Verwandtschaft mit dem gleichnamigen Albumklassiker der Rolling Stones – geschickt die Farben und Stimmungen und lässt sich mit der Unbeschwertheit eines Frühlingswinds durch acht Songs wehen. Zusammengehalten werden sie von Wechselhaftigkeit und von ihrer klaren, hellen und sehr beweglichen Stimme.

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