Berlin - „Der Weg ist das Ziel“ – diesen Kalenderspruch hat Uchenna van Capelleveen immer gehasst. So wusste der heute 40-jährige Berliner bereits im Teenageralter, dass er rappen wollte, am besten reich werden mit der Musik. Die Ernüchterung kam bald. Obwohl sein zweites Album „Endlich unendlich“, das er 2013 unter dem Namen Megaloh auf dem Label von Max Herre veröffentlichte, in den Top Ten der deutschen Charts landete, steckte der Rapper mit der schönen Bassstimme in seinem Lagerjob fest. Die ehrlichen und oft gesellschaftskritischen Texte über seinen Weg sowie sein Folgewerk „Regenmacher“ brachten ihn immerhin auf die Seiten überregionaler Tageszeitungen. Meist ging es dabei jedoch um Megaloh als Geschäftsmann – wie er Geld verdiene, was sein Rezept für Glück oder Erfolg sei. Als Akademikersohn und einstiger BWL-Student hatte van Capelleveen durchaus einiges für seine Musikkarriere kalkuliert. Er brauchte nur ein wenig Geduld, wie seine Eltern stets sagten. 

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