Man darf sich Robert Glaspers „Black Radio“ als Serie vorstellen. Immerhin zum dritten Mal seit 2012 hat der Pianist aus Texas eine prominente Schar von Stimmen zu einer Feier der afroamerikanischen Musiktradition versammelt. Scheinbar mühelos verteilt er über die Songs diesmal Traditionalisten wie Gregory Porter und die eben noch als Aretha Franklin glänzende Jennifer Hudson, jüngere Neo-Soulerinnen wie Tiffany Gouché und die eher experimentelle Esperanza Spalding sowie Rapper wie den kämpferischen Killer Mike vom HipHop-Duo Run The Jewels und den nebligen Trap-Rapper Ty Dolla Sign. Mit großzügigem Mainstream-Appeal fusioniert er Jazz, Soul, HipHop und House auf einer luftigen Neunziger-Neo-Soulbasis, nimmt aber dessen Jazzaffinität mit viel harmonischem Anspruch beim Wort.

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