Berlin - Für die Erfolgsgeschichte einer Popband stellt deren Gründung eine Art mythologischen Kern dar. Für puristische Fans gelten spätere Zu- und Abgänge als Verrat. Wie alles anfing, ist für die Entwicklung einer Popformation mindestens so wichtig wie der Sound und dessen Weiterentwicklung. In diesem Sinne gehörte der jamaikanische Reggae-Musiker Bunny Wailer, dessen Name eigentlich Neville O’Reilly Livingston lautete, nicht nur zu den Gründungsmitgliedern jener Band, die seinen Namen trug. Die legendären Bob Marley and The Wailers waren zugleich für die weltweite Verbreitung der reinen Lehre verantwortlich, die als Reggae zuvor allenfalls als Hybride über Jimmy Cliff („Wild World“) und Desmond Dekker („The Israelites“) in die britisch-amerikanische Rockmusik Einzug gehalten hatte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.