Es war zweifellos einer der emphatischsten Augenblicke der jüngeren Popgeschichte, als Aretha Franklin sich mit Handtasche und in einem dicken Pelzmantel während einer Gala im Beisein von US-Präsident Barack Obama ans Klavier setzte und ihren Hit „Natural Woman“ spielte und sang. Eine Diva mit dem Charme einer bodenständigen Hausfrau, so mochte es scheinen. In der Version von Franklin war „Natural Woman“ immer auch als ein Stück zugleich schwarzer und weiblicher Emanzipation wahrgenommen worden. Anerkennung, so geht ja daraus hervor, kann nicht einfach nur behauptet, sie muss vom anderen auch entgegengebracht werden.

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