Berlin - Gibt es nun doch noch ein bisschen normale Konzert- und Opernsaison? Am Donnerstag durfte der Pierre-Boulez-Saal seine Türen für ein Konzert des Danish String Quartet öffnen, am Sonnabend folgt ein Auftritt des Diotima Quartetts.

Es war ein Programm mit Symbolwert. Hervorragende Quartett-Formationen gibt es mittlerweile in großer Zahl, nun entsteht auf dem umkämpften Markt ein Repertoire-Problem. Jedes Ensemble wirft seine Beethoven-Box auf den Markt, danach ein paar Schubert-Quartette, Mendelssohns Opera 12 und 13 und je nach modernem oder romantischem Selbstbild die Quartette von Bartók und Berg oder die gerade etwas modischen von Schumann; Haydn und Mozart werden nach Bedarf dazu gemischt: Das ist relativ vorhersehbar und ziemlich langweilig.

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