Berlin - Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ ist auch eine Heilsgeschichte – und wie bei der christlichen ist am Ende nicht ausgemacht, was wir hoffen dürfen. Der dritte Teil, „Siegfried“, endet mit einem Ausblick ins Heil: Siegfried hat Brünnhilde aus dem Schlaf hinter den Flammen erweckt, man schreitet zur erotischen Vereinigung, die für Siegfried ein persönlicher Höhepunkt, für Brünnhilde jedoch ein Wendepunkt der Weltgeschichte ist; den Nornen wird zu Beginn der „Götterdämmerung“ der Schicksalsfaden reißen, das weitere Geschehen liegt nun in der Hand der Menschen.

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