„Siegfried“ komplettiert den neuen „Ring“ an der Deutschen Oper

Mit Spielfreude dirigiert und inszeniert: Der dritte Teil von Wagners „Ring“ in der musikalischen Leitung von Donald Runnicles und der Regie von Stefan Herheim

Siegfried und Mime am Kap der Guten Hoffnung (Clay Hilley und Ya-Chung Huang, v.l.)
Siegfried und Mime am Kap der Guten Hoffnung (Clay Hilley und Ya-Chung Huang, v.l.)Deutsche Oper/Bernd Uhlig

Berlin-Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ ist auch eine Heilsgeschichte – und wie bei der christlichen ist am Ende nicht ausgemacht, was wir hoffen dürfen. Der dritte Teil, „Siegfried“, endet mit einem Ausblick ins Heil: Siegfried hat Brünnhilde aus dem Schlaf hinter den Flammen erweckt, man schreitet zur erotischen Vereinigung, die für Siegfried ein persönlicher Höhepunkt, für Brünnhilde jedoch ein Wendepunkt der Weltgeschichte ist; den Nornen wird zu Beginn der „Götterdämmerung“ der Schicksalsfaden reißen, das weitere Geschehen liegt nun in der Hand der Menschen.

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