Berlin - Es gibt eine Szene in D. A. Pennebakers Dokumentarfilm „Don’t Look Back“, in der Bob Dylan 1965 in einem Londoner Hotel eine aufgekratzte Gemeinschaft um sich herum versammelt. Leute aus seinem Management, Freunde und Fans, die es geschafft haben, in diesen erlauchten Kreis vorzudringen. Der junge Dylan ist nervös und streitlustig, aber alle scheinen zu ahnen, dass sie der sprunghaften Entfaltung eines künstlerischen Genies beiwohnen. Mit zur Szenerie gehört auch der 20-jährige Folksänger Donovan, der auf Dylans Gitarre artig ein Lied zum Besten geben darf: „To Sing For You“, ein kleines Stück, das den Hörern eine Art homöopathische Heilwirkung verheißt.

Sanft-melodiöse Folk-Songs

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