Berlin - Wie fragil die diesjährige Festivalplanung ist, ließ sich anhand eines Online-Panels vom Reeperbahn Festival erkennen, das vor wenigen Tagen angesetzt war. Das Team um den Hamburger Veranstalter Alexander Schulz – der letztes Jahr als einer von sehr wenigen ein Festival veranstalten konnte – hatte einen mehrstündigen Dialog mit Branchenvertretern über die Zukunft der Sommer-Open-Airs geplant. Doch der wurde eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgesagt. „Es tut uns sehr leid“, hieß es in einer E-Mail, „aber eines unserer Crew-Mitglieder steht unter dem Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.“ Das Panel werde sobald wie möglich nachgeholt. Klar, für digitale Ereignisse bedarf es ebenso Equipments wie Personal. Aber wenn die virtuelle Erlebniswelt nun ebenfalls wankt, wie sicher kann dann ein realer Festivalsommer für 2021 sein? 

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