Berlin - Der Dirigent Adam Fischer ist 72 Jahre alt und freut sich aufs Dirigieren noch immer wie ein Kind. Er eilt aufs Podium, stellt sich voller Energie in breitbeinige Positur und will es immer noch schneller, als die Berliner Philharmoniker in die Musik einsteigen. Nach den Stücken reißt er die Fäuste hoch, möchte selbst klatschen, verbeugt sich eilig, und chaplinesk wird es am Donnerstag, wenn er sich hastig die Maske aufsetzt und sie über seinen Augen landet, was er mit bühnenwirksamem Achselzucken korrigiert.

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