Der Regisseur Vincent Huguet hat an der Staatsoper Unter den Linden die Da-Ponte-Opern Mozarts als Trilogie inszeniert. Nach „Così fan tutte“ und „Le Nozze di Figaro“ wurde am Sonnabend „Don Giovanni“ als Abschluss dieser Trilogie vorgestellt. Die Figur des Verführers ist dabei Huguets roter Faden, beginnend bei Gugliemo aus „Così“ über den Grafen Almaviva bis hin zu dessen komplexester Ausarbeitung Don Giovannis. Dabei siedelte Huguet seinen Zyklus in drei Epochen an, 1968, 80er-Jahre, Gegenwart. Don Giovanni ist also ein Fotograf, Leporello gibt Donna Elvira während der Register-Arie ein Tablet, auf dem sie durch die Bilder der Verführten scrollt – sie werden als Fotografien von Peter Lindbergh projiziert.

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