Zwei große Archäologen der amerikanischen Musik runden ihre Kreise: Ry Cooder ist 75 Jahre alt, Taj Mahal bald 80; ewig befreundet, spielten sie nur in der Jugend in der Rockband Rising Sons zusammen. Cooder begleitete den Kollegen noch einmal auf dessen Debüt 1968. Nach einem satten halben Jahrhundert verbeugen sich die beiden Sänger und Gitarristen nun wieder gemeinsam vor zwei Musikern, die sie einst auf einen Weg gebracht haben, der über unterschiedliche Kreuzungen vom Deltablues der USA über die Karibik und Südamerika bis nach Afrika und Asien führte. Für ihre musikethnologischen Exkurse wurden beide jeweils mehrfach mit Grammys ausgezeichnet und mit Doktoraten geehrt, wobei Cooder durch seine Soundtrack-Arbeit für Walter Hill und Wim Wenders, auch die Produktion des Buena Vista Social Club, der jenseits von Roots-Fans bekanntere Name ist.

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