Im Mai letzten Jahres wünschten wir Hans Neuenfels noch viele Jahre, um uns „zu befremden, zu reizen und zu provozieren“. Am Sonntag ist der große Regisseur und Autor in Berlin gestorben. Dass der Mann seinen Körper und seine Gesundheit als Material bis aufs Äußerste strapaziert hat, war ihm anzusehen und seiner tiefen, rauen Stimme anzuhören. Im Krankenhaus ohne Alkohol auszukommen, schien seinem Arzt gefährlicher als den gewohnten Pegel zu halten; und so durfte sich Neuenfels seine Spezialmischung aus Weiß- und Rotwein selbst als Patient weiter zuführen.

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