Berlin - Herbert Blomstedt ist mit 94 Jahren der älteste noch wirkende Dirigent von Bedeutung. Vor zehn Jahren etwa war er der vielleicht größte Bruckner-Dirigent seiner Zeit, der ein Monstrum wie die Fünfte Symphonie zu einem vielgestaltigen Kosmos unter einem riesigen Bogen zusammenzwingen konnte. Bei seinem Konzert mit den Berliner Philharmonikern am Freitag – dem ersten vor Publikum seit dem einen im April im Rahmen des Pilotprojekts – dirigierte er kompaktere Werke von Jean Sibelius und Johannes Brahms. Man meint zu spüren, dass Blomstedt, noch einmal gravierend älter, sich nun weniger für riesige Bögen interessiert und mehr für die Vielgestaltigkeit.

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