Berlin - Eine Flasche Sekt, eine Kerze, zwei Bücher, eine Matratze und ein Aufnahmegerät. Mehr ist in dem großen heruntergekommenen Raum, in den man in dem Musikvideo „Cross Yourself“ von Lily Somerville und Megan Markwick gerät, erst mal nicht zu sehen. Mehr Ambiente scheinen die beiden Freundinnen, die vor ein paar Jahren unter dem Künstlernamen Ider bekannt geworden sind, für ihre Musik auch nicht zu brauchen. „Cross Yourself“ ist wie die restlichen sieben Lieder des neuen Albums „Shame“ auf das Innen- wie überschaubare Außenleben gerichtet: Die Sonne, die durch die Fenster sticht, das Dösen im Laken sowie flüchtige Gedanken, die vermutlich aus einem der herumliegenden Romane geglitten sind und einmal um die Welt kreisen. 

Ja, auf ihrem zweiten Werk geben sich Ider der Boheme hin. Interessant ist, dass sie den Lebensstil in der deutschen Hauptstadt gefunden haben.

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