Berlin - Beim Aufräumen und wohl auch auf der Suche nach ein paar handfesten Fakten für ihre musikalische Autobiografie hat die Hamburger Bluessängerin Inga Rumpf ein paar Aufnahmen gefunden, die selbst nervösen Zeitgenossen, die immer schnell weiter müssen, Respekt abverlangen. Wer interessiert sich schon noch für die ausgeprägte Bluesphase der 70er-Jahre, in der Inga Rumpf eine herausragende Persönlichkeit war?

Inga Rumpf war 19, als sie 1965 bei den City Preachers einstieg, wo auch der junge Udo Lindenberg für einige Zeit hinter dem Schlagzeug saß. Klar, wusste man doch. Lindenberg schaute später auch noch einmal bei der Band Atlantis vorbei – nicht zu verwechseln mit dem ähnlich klingenden Namen des Hotels, in dem er noch immer wohnt. Der Respekt für Inga Rumpf aber gilt Aufnahmen, die sie neben ihrem Bilanzalbum „Universe Of Dreams“ nun auf der nachgereichten Kompilation „Hidden Tracks“ veröffentlicht, auf der der geniale, aber labile Mick Taylor, Ron Wood sowie Keith Richards höchst persönlich auf einigen Stücken zu hören sind. Die Rolling Stones als Gastmusiker. Was für eine Karriere, in der das beinahe in Vergessenheit geraten wäre!

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