Berlin - Das neue Album von Silly, „Instandbesetzt“ heißt es, präsentiert neu produziertes Liedgut aus der über vierzigjährigen Bandgeschichte. Es ist ein Dokument der rückwärtsgewandten Tapferkeit und des blinden Durchhaltens. Die Band um Ritchie Barton (Keyboard, seit 1982), Uwe Hassbecker (Gitarre, seit 1986) und Jacki Reznicek (Bass, seit 1987) musste den frühen Krebstod von Tamara Danz (1952-1996) verarbeiten, den Einbruch ihrer Bedeutung nach dem Ende der DDR, sie musste sich ermahnen lassen, als sie aufhörten zu spielen, und gegen Anfeindungen erwehren, als sie wieder anfingen mit neuen Sängerinnen und beachtlichem Erfolg. Von alledem, was nach 1989 mit dieser Band passierte, weiß ich so gut wie nichts. Unsere Wege haben sich in aller Freundschaft getrennt, mein Interesse für das, was ich kannte, war abgeflaut, als sich die Welt öffnete.

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