Berlin - Die Wohnung ist in schummriges lilafarbenes Licht getaucht, man geht am Bücherregal, an der Espressokanne, am gestapelten Geschirr, am aufgeklappten Laptop vorbei, immer und immer wieder, die Zeit zerfließt zähflüssig. Und das Tageshighlight ist: ein Wannenbad.

Allzu bekannt kommen einem die Szenen vor, die Andreas Spechtl, Stefan Pabst, Laura Landergott und Sebastian Janata in dem Videoclip zu „On Livestream“ spielen. „Drinnen ich/ draußen nichts (…) ein Kratzer im Screen/ ja der Riss der Welt/ geht auch durch mich/ durch mein Device/ durch mein Gesicht“, singt Andreas Spechtl dazu, ehe er, von eingängigen Pop-Beats und Uuhs und Aahs begleitet, zum Refrain überleitet: „ (…) when life’s a dream/ on livestream“. Gefangen in diesem schlechten Traum sehen die vier Mitglieder der österreichischen Band Ja, Panik, sie gönnen sich gar ein kollektives Bad und waschen sich gegenseitig die Haare.

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