Berlin - Es ist ein schmaler Grat zwischen Wut, Verzweiflung und dem Ausdruck des Begehrens, auf dem Jim Morrison und die Doors bei Live-Aufführungen des legendären Stücks „When The Music’s Over“ wandelten. Darin verlangten sie nach nicht weniger als dem direkten Zugriff auf die Welt: „We want the world and we want it – now“. Das klang nicht nur nach Revolte, sondern wurde in den Jahren 1968 ff. auch so verstanden. Das aufrührerische Kopfkino zeigte dazu die Bilder von Bombenangriffen mit Napalm in Vietnam und Demonstranten, die sich in den Metropolen der Welt in den harten Strahl von Wasserwerfern warfen. Aufbruch, Umsturz und der unbedingte Wille, sich nicht mit kleinen Zugeständnissen abspeisen zu lassen.

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