Berlin - Kein böses Wort über John Williams soll hier stehen. Seine Bedeutung für die Wirkung von „Star Wars“ oder diversen Spielberg-Filmen steht außer Frage, ebenso seine Begabung für prägende und dennoch filmisch dienende Melodien und Klänge. Nur: Was hat das bei den Berliner Philharmonikern zu suchen, die er am Donnerstag mit Ausschnitten aus seinem reifen Schaffen dirigierte? Dieses Konzert war am schnellsten ausverkauft, da kann selbst Kirill Petrenko nicht mithalten. Die Karten gingen allerdings auch an ein ganz anderes Publikum, das den 89-Jährigen von Anfang an mit Standing Ovations begrüßt und auch zwischendurch vom ekstatischen Wiedererkennen der „schönsten Melodien“ und der immer wieder gleichen schmissigen Schlüsse von den Stühlen gerissen wird.

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