Berlin - Es fehlte nicht viel und sie wäre an der Rolle ihres Lebens schnöde gescheitert. Gut 20 Mal, so jedenfalls lautet eine Anekdote zu dem nach autobiografischen Romanen von Christopher Isherwood entstanden Broadway-Musical „Cabaret“, habe Liza Minnelli vergeblich für den Part der Sally Bowles vorgesprochen. Die Theater-Produzenten zweifelten dabei nicht am Talent der Minnelli, sie rieben sich vielmehr an deren amerikanischer Herkunft. Eine Sally Bowles jedenfalls, die es als kokettes Londoner Tingeltangel-Girl in das in den Faschismus abgleitende Berlin verschlagen hat, schien mit amerikanischem Akzent unvorstellbar.

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