„Du kannst das erste Mal kein zweites Mal erleben“, singt Lucy Dacus auf „First Time“, einem der dynamischsten Songs ihres neuen Albums „Home Video“. Ein Truism natürlich, aber als solcher eben auch ein guter Start, sich Gedanken darüber zu machen, wie das erste Mal eigentlich genau aussah und worin der Unterschied zu den zweiten Malen liegt. Auf „Home Video“ geht es letztlich darum.

2018 war Dacus mit ihrer zweiten Platte „Historian“ der Durchbruch gelungen. Als Songwriterin im klassischen Sinn erzählte sie von den Krisen im Leben, vom Tod, von den Untiefen der Beziehungen, von der Wackeligkeit der Ichs. Das gelang so allgemeingültig, dass Fans sie bis in ihre Wohnung in Richmond, Virginia verfolgten und gewissermaßen in die Selbstisolation ihrer frühen Tagebücher trieben, wo sie den Stoff für die elf Geschichten aus ihrer Kindheit und Jugend fand, die „Home Video“ nun versammelt.

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