Berlin - Was war das für ein Wirbelsturm, der das geneigte ESC-Publikum am Wochenende von der heimischen Couch fegte? Zumindest die Stillen und die Braven, welche die Rockband Måneskin denn auch so passend in ihrem Song „Zitti e buoni“ besungen haben, fühlten sich offensichtlich von den Italienern mit dem dänischen Namen so aufgewühlt, dass sie wie wild die Telefonleitungen des sonst so lahmen Sangescontests lahmlegten.

Die Jurys der Länder hatten die Band auf den vierten Platz gewählt, ihnen voran zwei sehr beschauliche französische Songs aus natürlich Frankreich und der Schweiz sowie eine nette Nerd-Band aus Island – doch damit wollte, nein konnte sich der Kontinent nicht zufrieden geben, und wählte sich die Finger wund, um der Begeisterung über die jungen Wilden Ausdruck zu verleihen, die dort wie selbstverständlich die Bühne rockten, als seien sie angetreten, Europa im Sturm aus seiner Corona-Starre zu erlösen.

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