Ende der 1970er-Jahre galt Meat Loaf als Paradebeispiel für eine unwahrscheinliche Karriere. Sein 1977 erschienenes Album „Bat Out of Hell“ wirkte wie aus der Zeit gefallen, wurde aber gerade deswegen zu einem Meilenstein der Popmusik. Es fehlte in kaum einem Plattenschrank – so etwas gab es damals noch. Das lag vor allem an den überbordenden Arrangements, die der Produzent Jim Steinman dem Album verpasst hatte. Der Sound war grell und überwältigend, der 1947 in Dallas, Texas, geborene Marvin Lee Aday alias Meat Loaf bewegte sich dazu wild und orgiastisch, schien sich dabei aber der performativen Übertreibung sehr bewusst zu sein. Wie konnte es anders sein bei dem Namen, der übersetzt Hackbraten bedeutet und wenig schmeichelhaft auf die äußere Erscheinung des Musikers anspielt.

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