Berlin - Der Kontrast könnte größer kaum sein. Mit bescheiden-leiser, fast gebrochener Stimme spricht der Funk- und Blues-Musiker Pee Wee Ellis während eines Konzerts von 2018 im Ronnie Scott’s Jazz Club in London über die Entstehungsgeschichte eines seiner Stücke aus den 1960er-Jahren. Die fragile Anmutung aber ist restlos verflogen, als die Band in die Tasten greift und Ellis seinem Saxofon die ersten Klänge abringt. Jeder Ton sitzt, und Ellis’ voluminöser Körper setzt sich in Bewegung, als gehe es darum, die Einheit von Rhythmus und Sound unter Beweis zu stellen. Es ist der Groove, der selbst einen scheinbar unbeweglichen Körper in dynamische Schwingungen zu bringen vermag.

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