Sonnenbrillen, auf den Hüften hängende Gitarren, wippende Bärte – es gibt keine andere Rockband, die sich derart nachhaltig im Bewusstsein der öffentlichen Wahrnehmung festgesetzt hat wie die texanische Band ZZ Top. Dabei konnte die äußere Pose, die insbesondere der Gitarrist Billy Gibbons und der Bassist Dusty Hill zu einer dynamischen Choreografie perfektionierten, nicht darüber hinwegtäuschen, dass es hier um wenig anderes ging als einen erdigen Blues, den sie mit Texas-Boogie-Elementen veredelten. Drei Männer, drei Akkorde. Mit ihren harten Riffs und ihrer ulkigen Performance reüssierte ZZ Top seit den späten 1960er-Jahren im Gegensatz zu ihren modischen Einfällen mit einer Musikrichtung, die seltsam anti-modern daherkam.

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