Noga Erez und ihre „Kids“: Musik mit Dipdipdipdip aus Israel

Die Pianistin und Komponistin Noga Erez glänzt mit ihrem zweiten Album „Kids“. Es lassen sich interessante Verweise darauf finden.

Noga Erez weiß, was sie tut.
Noga Erez weiß, was sie tut.Tonje Thilesen

Es sieht nicht gerade nach dem Stoff aus, der Popträume schafft: Im Video zu „You So Done“, einem Stück von Noga Erez’ zweitem Album „Kids“, sieht man eine Frau, die ein paar beunruhigende Minuten lang von einem Roboterarm hilflos durch die Luft geschleudert und zu Boden geschlagen wird. Die Musik dazu schwappt mit prachtvoll breit quatschenden Bässe daher, darüber spricht und singt Erez von Narben an geheimen Orten, von Klaustrophobie und Selbstzerstörung, von Zärtlichkeit vor einem Mord. Die Songs von Noga Erez zielen klug und laut auf Radio und Dancefloor, aber die Texte spielen fern von erotischen Teasern oder introspektivem Liebesleid.

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