Berlin - Der Chart-Hit „Eloise“ beseitigte im großen Pop-Jahr 1968 die gängige Annahme, dass ein erfolgversprechender Song nach spätestens drei Minuten vom Plattenteller abgedreht sein müsse. „Eloise“, geschrieben von Paul Ryan und gesungen von dessen Bruder Barry dauerte 5 Minuten und 44 Sekunden und fiel darüber hinaus durch eine sinfonische Anmutung auf. Das Stück begann mit einem opernhaft-melodramatischen Arrangement, gefolgt von einem elegischen Interludium, dass den Charakter des furios beginnenden Stücks in eine lange Traumsequenz verwandelt, irgendwas mit Liebe. Kaum vorstellbar, dass eine derart ausgedachte und gewagte Komposition am Markt Erfolg haben könne.

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