Berlin - Ausgerechnet das Lockdown-Jahr 2020 war für die Dirigentin Joana Mallwitz ein überaus wichtiges. Zum einen gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen mit „Così fan tutte“ – und wie fast immer, wo sie auftritt, überschlugen sich die Kritiken vor Begeisterung.

Auffällig ist, dass sich die Bedeutung eines Auftritts in Salzburg noch nicht unbedingt im Rang ihres Amtes niederschlägt: Generalmusikdirektorin am Staatstheater Nürnberg ist ein durchaus profilierter Posten mit wichtigen Vorgängern wie Christian Thielemann (bis 1992) und Marcus Bosch – denen aber in ihrer Amtszeit der Sprung an ein Festival dieser Größenordnung nicht gelang. Aber die wurden auch noch nicht mit 33 Jahren von der Zeitschrift „Opernwelt“ zu Dirigenten des Jahres gekürt.

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