Die „Alpensinfonie“ von Richard Strauss von Reinhold Messner kommentieren zu lassen, das klingt zunächst, als wollten sich das Deutsche Symphonie-Orchester und sein Chefdirigent Robin Ticciati einen Scherz erlauben. Hier ein Musikstück übers Bergsteigen, dort einer der größten Bergsteiger aller Zeiten – nimmt man damit das Sujet der „Alpensinfonie“ nicht ernster, als es heutigem Aufgeklärtsein über den unhintergehbaren Kunstcharakter angemessen ist? Ist man über die Deutung des Werks als klingende Ansichtskarte im Makartstil nicht hinaus und betrachtet als eigentliches Sujet der „Alpensinfonie“ ihre Themen und deren Entwicklung? Was hätte ein Abenteurer, und sei es Reinhold Messner, dazu zu bemerken?

Janek Stroisch

Bergsteigerlegende Reinhold Messner bei den Dreharbeiten.

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