Dem Wesen nach ist der DJ ein Populist. Vor jeder künstlerischen Erwägung steht schließlich die Idee, dass die Party laufen muss. Die Kunst dabei besteht natürlich darin, dennoch und bei allem Noveltydruck einen eigenen Stil zu finden, der einem Set Bedeutung über die Funktion hinaus verleiht.

Das gilt für die abstrakstesten oder lärmigsten Spezialisten, aber erst recht für die Bühnen der Großraves, die sich Oliver Koletzki in den letzten gut 20 Jahren seines Wirkens erobert hat. Koletzkis Ansatz lässt sich vielleicht als energisch melodiös beschreiben, wobei er auch mit seinem neunten Album, „Made of Wood“, zeigt, wie frei sein Blick sich über die Weite der Bassmusik bewegt.

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