Ein Gedanke an Ekstase, so heißt übersetzt ein Spielfilm von dem Berliner Produzenten und Schauspieler RP Kahl, der sich darin 2017 einem erotischen Roadtrip in der Wüste unterzogen hat. Der Thriller ist eigentlich nicht besonders aufsehenerregend, doch er erklärt ganz gut, was die neue Musik von der britisch-amerikanischen Indieband Still Corners auslösen kann: Inspiration. Trance. Befriedigung. Und das vor einem malerischen Wüstenpanorama, in dem sich eine Landstraße Richtung Nirgendwo zieht.

Während in Kahls Film hier immer wieder nackte Menschen auftauchen, die sich im Sand vergnügen, ist es bei Still Corners die leise Sehnsucht nach etwas, das sich über die goldenen Sandkörner zieht, der Wind, der abends über die Landstraße peitscht und die verstreuten Gedanken, die umhertreiben. „Ich bin der letzte Drifter aus dem weißen Sand“, heißt es dazu in „White Sands“: „Ich wandere umher, umher, umher.“

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