Berlin - Die Opernpremieren, die im Rahmen des Pilotprojekts „Perspektive Kultur“ vor Publikum stattfinden sollten, sind nun wieder verschoben auf eine Zeit sinkender Infektionszahlen – und wie sich die bei geplanten Massentestungen ergeben sollen, ist schwer vorstellbar. So war das Kammerkonzert am Donnerstag im Kleinen Saal des Konzerthauses vorerst wieder die letzte Möglichkeit, wirkliche Musik zu hören – auch wenn der Intendant Sebastian Nordmann in seinem Grußwort plausibel feststellte, dass das von ihm geführte Haus einer der sichersten Orte der Stadt sei. Die Angst und Vorsicht der älteren Generation indes mag man ablesen am ungewöhnlich jungen Publikum.

Das aus dem Tetzlaff Quartett herausgelöste Trio aus Tanja und Christian Tetzlaff an Violoncello und Violine und Elisabeth Kufferath an der Viola spielte Mozarts großes Streichtrio in Es-Dur, danach gab es zusammen mit der Pianistin Kiveli Dörken das dritte Klavierquartett von Brahms. Unterschiedlicher können Stücke nicht sein.

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