Es war Winter, als Tamara Lindeman Songs für ihr neues Album „Ignorance“ zu schreiben begann. Ein „seltsamer Winter“, sagte die 36-jährige Kanadierin der New York Times. Sie las Unmengen von Büchern und Texte über den Klimawandel, ging auf Friday-for-Future-Demonstrationen in Toronto und fing in einem örtlichen Pub an, eine Klima-Gesprächsreihe mit dem Namen „Elephant in the Room“ abzuhalten. Ein Sinnbild für das, was Lindeman in dem Verhalten ihrer Mitmenschen sah – die Klimakrise ist da, aber niemanden kümmert es.

Zwischen Demo, Talk und dem Lesen setzte sich die langjährige Musikerin, die auch Schauspielerin ist, dann an ihr Keyboard, experimentierte mit den Tasten und schrieb aus ihrer Klimasorge heraus erste Lieder. Mit ihrer Band The Weather Station fertigte sie schließlich zehn eindringliche Stücke, die nicht nur zu den Folgen der Erderwärmung passen.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.