Anetta Kahane ist eine mutige Frau. Sie scheut sich nicht, die Dinge so auszusprechen wie sie sie sieht. Auch wenn das manch einem nicht gefällt. Das bekam die Mitbegründerin und Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung in den vergangenen Jahren immer wieder zu spüren. Oft zieht Anetta Kahane die Wut auf sich, weil ihre Stiftung gegen Rassismus und neonationalistische Ressentiments Position bezieht.

Das steht auch bei ihrem neuen Buch zu befürchten. „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“ ist der Titel des Werks. Verkürzt gesagt, geht es darin um einen Zusammenhang zwischen einer fehlenden Aufarbeitung des Nationalsozialismus in der DDR und heutigen Phänomenen wie der völkischen Pegida und der AfD. Es ist zu erwarten, dass auch diese Erwägungen Protest auslösen werden.

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