Hitlerjungen bei der Vereidigung: Szene aus der Dokumentation „Kinder des Krieges“.
Quelle: RBB

Berlin - Gisela Jäckel ist zehn, als sie in der Küchenschublade den Brief aus Auschwitz findet und lesen muss, dass ihre Mutter längst gestorben ist. Die neunjährige Isabella Zangl wird im April 1945 samt ihrer Familie von amerikanischen GIs an Hunderten Leichen erschossener KZ-Häftlinge vorbeigeführt und muss lachen, als ein Kopf aus dem offenen Sarg heraushängt. Brigitte Rossow hält nicht still, als ihre Mutter ihr die Pulsadern aufschneidet, weil die Russen kommen – da ist sie zehn. Der 16-jährige Ruprecht von Poncet wird von Rotarmisten für einen Werwolf gehalten und ins Internierungslager gesteckt. Der zwölfjährige Alois Schneider sprengt sich beim Spielen mit einer Granate Hand und Bein ab.

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