Lydia Night von der Band The Regrettes gehört zu denen, die Vorwürfe gegen das Label erhoben haben. 
Foto:  imago images/Daniel DeSlover

Dass der Rock’n’Roll-Mythos nicht zuletzt auf der Vorstellung „Junger Mann spielt Gitarre, minderjähriges Mädchen himmelt ihn dafür an und signalisiert damit sexuelle Hörigkeit“ basiert, schien bis heute unauslöschlich manifestiert. Doch dann veränderten die Proteste der MeToo-Bewegung das Denken. Was jahrzehntelange feministische Bestrebungen im Indie-Rock nicht vermochten, scheint nun dank der ansonsten ja nicht immer ganz ungefährlichen Streukraft sozialer Medien Fahrt aufzunehmen: Nachdem das kalifornische Garagenrock-Label Burger Records der Verstrickung in sexuelle Übergriffe beschuldigt worden war ( u. a. von Regrettes-Sängerin Lydia Night), gab es am Dienstagabend bekannt, den Betrieb ab sofort einzustellen. Das berichtet die amerikanische Musik-Website Pitchfork.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.