Tobias Schlegl ist auch als Notfallsanitäter unterwegs – hier im Hamburger Schanzenviertel.
Foto: dpa/Georg Wendt

Tobi Schlegl (42) hatte eigentlich ein schöne Zukunft als TV-Moderator vor sich. Er führte durch so reputable Sendungen wie „Aspekte“ und „Extra3“ und machte dabei eine gute, auch mit Preisen bedachte Arbeit. Doch vor vier Jahren gab Schlegl bekannt, sich weitgehend vom Fernsehgeschäft zurückziehen und stattdessen Notfallsanitäter werden zu wollen, um etwas „gesellschaftlich Relevantes“ zu machen. In der Ausbildung bekam er dennoch keinen Promi-Bonus. „Das Azubi-Leben war hart. Die haben mich genauso hart rangenommen wie jeden anderen auch, und das fand ich auch gut", erzählt der Hamburger jetzt.

Das volle Programm: „Genauso wie alle anderen Anfänger wurde ich heranzitiert, wenn es um weniger angenehme Aufgaben ging wie Wachenküche putzen und Rettungswagen schrubben.“ Die Härte des neuen Jobs traf ihn unerwartet. „Ich hatte recht traumatische Einsätze“, sagt Schlegl, der 1995 als hoffnungsvolles Talent einst beim Sender Viva begonnen hatte. Er ließ sich auf Anraten eines Kollegen vom Kriseninterventionsteam betreuen. Das half offenbar. Um seelisch gesund zu bleiben, entschied sich der Journalist schließlich, einen Roman über seinen Arbeitsalltag zu schreiben.

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Das am Montag erschienene Werk heißt „Schockraum“ (Piper Verlag) und ist 287 Seiten stark. „Der Roman ist schon eine Art der Therapieform, ein Verarbeiten der Einsätze“, verrät der Autor, dem es durchaus gelingt, die von ihm und seinen Kollegen erlebten Einsätze beim Deutschen Roten Kreuz in Hamburg lesenswert aneinanderzureihen und eine Geschichte darum zu weben. Dabei steht der fiktive Notfallsanitäter Kim im Mittelpunkt, der sich nach einem traumatischen Erlebnis im Dienst nicht psychologisch betreuen lässt und darüber zu einer Art unberechenbarem, antriebslosem Zombie wird.

Schlegl will mit seinem Buch den Kollegen auch eine Stimme geben. „Der Rettungsdienst hat nur eine kleine Lobby.“ Seine Kollegen hätten sehr positiv auf sein Vorhaben reagiert. „Die unterstützen das total und stehen hinter mir. Es ist das Gegenteil von einem Shitstorm, es ist ein Candystorm“, sagt Schlegl. Er arbeitet nach wie vor 50 Prozent seiner Arbeitszeit für den Rettungsdienst und 50 Prozent fürs Fernsehen. „Es ist eine kluge Lösung, wenn man im Rettungsdienst alt werden will, wenn man das kombiniert.“ Und das hat Schegl durchaus vor.

Kronprinzessin Elisabeth (18) hat sich ebenfalls dem Allgemeinwohl verpflichtet. Der Tochter des belgischen Königs Philippe bleibt allerdings nicht viel anderes übrig, als Thronfolgerin muss sie mit gutem Beispiel vorangehen: Am Montag begann sie ihre Ausbildung an der Königlichen Militärakademie in Brüssel. Sie will für ein Jahr Kurse in Sozial- und Militärwissenschaft auf Niederländisch belegen. Die Herzogin von Brabant ist die erste belgische Prinzessin, die an der Institution studiert. Elisabeth hatte erst im Frühjahr ihren Schulabschluss am Atlantic College in Wales gemacht.

Belgiens König Philippe und Kronprinzessin Elisabeth am 21 Juli 2020, dem Nationalfeiertag.
Foto: Benoit Doppagne

Die belgische Militärakademie wurde 1834 auf Vorschlag von König Leopold I. gegründet. Seitdem besuchten mehrere Mitglieder des Königshauses die Akademie. Träger der Einrichtung ist das Verteidigungsministerium, sie zählt ungefähr 800 Studenten, die in Französisch und Niederländisch unterrichtet werden. Es gibt zwei Fakultäten: zum einen die Polytechnische Fakultät, sie bildet Diplomingenieure aus; zum anderen die Fakultät für Sozial- und Militärwissenschaften, sie vergibt ihre Master-Abschlüsse in den Fächern Sozial- und Militärwissenschaften, Management und Waffensysteme sowie Verteidigungs- und Politikwissenschaften.

Die belgische Kronprinzessin, die sich laut königlichem Instagram-Account sehr gründlich und auch mit viel Sport auf die nächste Ausbildungsstufe vorbereitet, wird an der Akademie auf Studenten aus verschiedenen Ländern treffen. Neben belgischen Offiziersanwärtern sind das auch Studenten aus Luxemburg sowie aus Nord- und Zentralafrika. Alljährlich defilieren die Studenten und Offiziere der Hochschule am 21. Juli anlässlich des belgischen Nationalfeiertags vor dem König. Dann wird auch Elisabeth ihrem Vater zujubeln.

Emma Roberts (29) jubiliert: Die US-Schauspielerin hat hat sich bei Instagram mit rundem Babybauch gezeigt. Zu sehen war auch ihr Freund, der Schauspieler Garrett Hedlund (35). Dazu schrieb sie die Worte: „Ich … und meine zwei Lieblingsjungs.“ Roberts ist die Nichte von Schauspielerin Julia Roberts. Die angehende Großtante freut sich ebenfalls und kommentierte die Bilder kurz und knapp mit: „Love you“ und einem Kuss-Emoji. Emma Roberts ist unter anderem bekannt aus der Buchverfilmung „Palo Alto“, in der sie die Hauptrolle spielte. Autor des Buches ist der Schauspieler James Franco.

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Me...and my two favorite guys 💙💙

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