Als Edgar Hilsenrath in das Land seiner Muttersprache zurückkehren wollte, rechnete er mit einem Erfolg. Das war nicht hochmütig von ihm, dem 1926 in Leipzig geborenen und in Halle an der Saale aufgewachsenen Juden, der 1938 aus Deutschland geflohen war. Mit seiner Mutter und dem Bruder fand er damals zunächst in der Bukowina Zuflucht, bis sie 1941 ins Getto der ukrainischen Stadt Moghilev-Podolsk deportiert wurden. Sie überlebten.

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