Eva Mozes und ihre Schwester Miriam waren zehn Jahren alt, als sie an der Selektions-Rampe des Konzentrationslagers Auschwitz in den Trakt von Josef Mengele geschickt wurden. Der Nazi-Arzt sammelte Zwillinge, um an ihnen Experimente vorzunehmen. Meistens verliefen sie  tödlich oder verursachten schwerste Behinderungen. Doch die eigentliche Entscheidung traf Eva Mozes selbst: Sie wollte überleben, auch noch in der Krankenbaracke, nach der Injektion einer unbekannten Substanz.  Am 27. Januar 1945 gehörten sie und ihre Schwester zu denjenigen, die am Stacheldraht standen, als die Rote  Armee Auschwitz befreite. Das Mädchen von damals hat später auf besondere Weise das Überleben in den Dienst der Erinnerung gestellt.

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